2015 – es bleibt alles anders

Für meinen Jahresrückblick kann ich mich ganz entspannt zurücklehnen und auf zwei Links verweisen :-):

http://fotografier-mich.net/project365/

http://fotografier-mich.net/projekt-365-zweite-haelfte/

 

Jeden Tag fotografieren – ohne Pause. Ich wusste, dass es schwer wird und irgendwie war es das auch. Viele Stunden Arbeit, auch an fotofreien Tagen rausgehen, bearbeiten, veröffentlichen. Das bedeutet, dass meine Stunde Freizeit am Tag (wenn es die jemals gab) in das Projekt geflossen ist. Das habe ich jedoch gern in Kauf genommen, denn ich habe neue Freunde kennengelernt, die sich zeitgleich durch ähnliche Projekte gekämpft haben. Es sind Fotos entstanden, die ich sonst so nie gemacht hätte; die Bilder sind ein persönliches Tagebuch geworden und lassen mich selber staunen. Viel Energie habe ich durch meine Facebookgemeinde und andere Follower bekommen, die mich durch ihre likes und Kommentare unterstützt und ermutigt haben. An Tagen, an denen ich nichts hochgeladen habe, wurde ich nicht selten gefragt, ob es mir gut geht :-). Ich danke allen meinen Freunden und Kunden und auch Kunden, die zu meinen Freunden geworden sind, dass ich soooo viele Bilder öffentlich zeigen durfte. Viele waren sogar stolz darauf und das wiederum erfüllt mich mit Stolz.

Nichtsdestotrotz – man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Das Beste kann zur Routine werden und dann ist es doch nur noch schnöder Alltag. Ich habe auf meinem Moodboard noch unendlich viele Ideen, die ich verwirklichen möchte; habe in diesem Jahr auch viele Kontakte gesammelt, mit denen ich sie umsetzen werde (auch wenn noch nicht jeder davon weiß ;-). Es wird auf jeden Fall mehr Geschichten geben. Ich verabschiede mich von den Schnappschüssen des Alltags und wende mich 2015 verstärkt dem Storytelling zu. Es gibt für mich sowieso keine Bilder gänzlich ohne Geschichte und Gefühl, denn das ist das Wichtigste für mich – aber ich möchte es mehr ausbauen.

Deswegen wird es 2015 weniger Trivialität, dafür mehr Inhalt geben. Ich möchte gern mehr bloggen und schreiben (und natürlich mehr lesen!). Ganz wichtig ist, dass „Qualität statt Quantität“ noch mehr in den Vordergrund rückt – auch bei meinen regulären Terminen werde ich darauf verstärkt achten. Vielleicht bleibt dieses Jahr doch noch ein Fitzelchen Freizeit übrig, dass ich meinen Wolleberg, der schon die Ausmaße des Erebor erreicht hat, verarbeitet kann.

Ich freue mich aber weiterhin auf euch, die Menschen, die meine Arbeit begleiten, mich durch Aufträge unterstützen, denen ich Freund oder Mentor sein darf und die auch mir helfen, wenn ich Hilfe benötige. Danke!

365-annelie-brux-fotografiepinimage

 

 

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