Sommerliches Engagementshooting

Ich bin mal ganz ehrlich. Am Anfang – das ist jetzt schon fast 10 Jahre her – habe ich mich während des Studiums dazu entschieden Hochzeiten zu fotografieren. Einfach, um es mal probiert zu haben. Ich fand es auch reichlich anstrengend. Es waren natürlich zuerst Hochzeiten im Freundeskreis à la „Fotografierst Du bitte unsere Hochzeit, Du kannst natürlich auch mitfeiern“. Das gleicht einer Zerreißprobe – es sind Freunde da, mit denen Du quatschen willst und einfach ein bisschen rumsitzen – aber eigentlich hast Du nicht mal Zeit, Dir den verdammten Lippenstift nachzuziehen. So viele Eindrücke, so viele Ereignisse, möglichst zugleich und mit Rundumdokumentation. Wenn man auch nur ein Fitzelchen Anspruch hat, ist es erschlagend.

Fragt mich nicht warum – aber ich bin trotzdem dran geblieben. Ich denke, weil es spannend und ich auf die Ergebnisse stolz war. Auch das positive Feedback sprach für sich. Nun – 75 Hochzeiten (ich habe gerade nachgezählt und bin selber baff!) später kann resümieren, dass es eine der besten Entscheidungen meines Lebens war. Jetzt weiß ich einfach was wann auf einer Hochzeit passiert und wohin ich meine Kamera halten muss, um die schönen Momente einzufangen, die den Tag lebendig machen. Durch jedes einzelne Event lerne ich immer noch Dinge dazu, die ich vor Jahren für absolut unwichtig gehalten hätte. Es hat sich mein Geschmack geändert, ich bin viel klarer geworden. Ich habe tatsächlich das Ziel jedes Fest ganz individuell anzugehen – ganz viel Reportage, Nähe, Details. Jetzt ist mittlerweile sogar Zeit fürs feiern – ganz nebenbei, Zeit für Gespräche mit Gästen. Und schon allein dadurch entstehen noch persönlichere Fotos aus einer ganz anderen Perspektive.

Und auch wenn es von vielen vielleicht nur als „nette Beigabe“ gesehen wird: Das Engagementshooting ist dabei elementar wichtig. Es bringt Ruhe in den Tag und Selbstbewusstsein in die Bilder; es lässt die Identifikation mit dem eigenen Ich vor der Kamera und auf dem Bild steigen – was ja schon die halbe Miete ist. Gefallt ihr euch selbst, gefällt euch auch die Hochzeit. Und das schönste: Ihr könnt euch entspannt zurück lehnen, das Engagementshooting ist sowieso bei meinem Paketen inklusive ;-).

Kati und Sven sind da einfach ein wundervolles Beispiel: Wir haben uns ganz viel Zeit für Kennenlerngespräch und Probeshooting genommen. Die Kinder konnten mich kennen lernen und dadurch Vertrauen fassen, was extrem wichtig ist. Es hat sich wirklich sehr ausgezahlt: Die Hochzeit – die ich in zwei Wochen zeigen möchte – hat so unglaublich von der Nähe profitiert, dass ich es mir nicht anders vorstellen könnte!

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