Weihnachten – was ich mag und was ich nicht mag

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Also gleich mal vorneweg: Ich mag Weihnachten. Wieso auch nicht – es gehört zum Jahr und zum Leben und ob man nun an die Geburt Christi glaubt oder nicht, es ist eine tolle Zeit. Und selbst wenn man nicht daran glaubt, sind es doch schöne Geschichten mit eindeutigen Botschaften – die auch heute noch von großer Bedeutung sind und zeigen, dass wir Menschen uns wenig zum Guten geändert haben. Leider.

Achtung Spoiler! Nicht weiterlesen, wenn Du an den Weihnachtsmann glaubst!

Was ich noch mag: Verschenken. Ich liiiiieeeebe Vorfreue – basteln, backen, Fotobücher, Weihnachtsmann spielen. Apropos Weihnachtsmann spielen. Achtung SPOILER!!! Ansgar hat die Nuss dieses Jahr geknackt. Er hat vergessen dem Nikolaus den Wunschzettel mitzugeben. Mit großen Augen guckt er mich an, die Tränen steigen langsam hoch. Er sieht vor seinem inneren Auge sein Ninjago Luftschiff des Unglücks verschwinden. Er legt den Kopf schief und sagt: „Du Mama, letztes Jahr hast Du den Weihnachtsmann angerufen. Das kannst Du dieses Jahr auch!“

*schluck* Wieso merkt sich das Kind, was ich zu Weihnachten vor einem Jahr gesagt habe? Ohoh…  ganz schlecht. Ein paar Tage später kam das Thema nochmal auf, weil ich inzwischen gesagt habe, dass das nicht schlimm ist. Da besorgen wir und Oma und Opa seine Wünsche und schenken sie ihm. Der Weihnachtsmann ist bestimmt nicht böse – der muss sich ja um unfassbar viele Kinder am gleichen Tag kümmern, das würde der eh nicht alles schaffen.

Heute nun im Auto: „Du Mama, ich denke wir sind uns einig, wenn ich sage, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Aber könnt ihr bitte weiter heimlich so tun? Bitte!“. „Ja, das machen wir.“ So schnell kann es gehen. Und so einfach noch dazu. Denn: Heimlich – das kann ich!

Was mag ich noch an Weihnachten?

Glühwein und vor allem mit Aprikosenmarmelade gefüllte Lebkuchenherzen mit Vollmilchschokolade. Diese fange ich auch an im August zu kaufen. Ende November sind die dann immer ausverkauft. Und das Schlimme: Ich bin dran Schuld! Ich gehe jetzt über zu Marzipankugeln und Spekulatius.

Dekorieren ist eher Ansgars Ding – er hat sich dieses Jahr ganz toll ausgetobt und alles zum Leuchten und Funkeln gebracht. Sehr hübsch – mit Legomieze bei der Kurrente, Weihnachtsmützen auf den Wachsdrachen und selbstgefilzten Tieren.

Weihnachtsmärkte sind nix für mich – wir gehen nur jedes Jahr auf einen privaten und der ist so toll, da kommt eh nix ran. Und natürlich eine Stippvisite auf dem Radebeuler „Lichterglanz und Budenzauber“. Der Name ist schon so schön – plus die ganzen zauberhaften Märchenvorführungen.

Da wir so eine kleine Familie haben, ist sogar Heilig Abend schön. Bei uns wird am Vormittag entspannt (früher haben wir da den Weihnachtsbaum geschmückt aber seit der auf die Katze gefallen ist, gibt es bei uns keine Bäume mehr im Haus). Zum Kaffeetrinken treffen sich alle und beschweren sich über zu viel essen. Dann gibt es die Bescherung und dann das Abendbrot, wo man sich wieder nach Herzenslust über zu viel Essen beschweren kann. Ansgar wird bis dahin vermutlich schon die Hälfte von seinem Lego zusammengebaut haben.

Im Übrigen haben wir die Regeln, dass sich die Erwachsenen zu Weihnachten nichts schenken (daran halte zumindest ich mich nicht und es gibt wie immer Ärger :D) und als zweites, dass Ansgar von jedem Pärchen nur ein Geschenk bekommt. Das sind dann also immer vier Geschenke und das reicht überall hin. Das kann ich nur empfehlen – das entspannt die Bescherung ungemein. Und es ist auch toll, dass sich das Kind am nächsten Tag tatsächlich an alle Geschenke erinnern kann, die es bekommen hat.

Was ich nicht mag?

Ich bin nicht so der mimimi-Typ. Ich mag alles. Und was ich nicht mag, mach ich nicht :-).

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