Ida und ihre kleine Schwester Martha

Ich kann mich noch recht genau an mein Fotoshooting mit Ida erinnern. Es war ein sonniger, frischer Tag im Frühling 2014. Ich musste mit meinem ganzen Gerassel, das man zum fotografieren braucht, weit hoch, ich glaube in den dritten Stock. Zwei etwas müde, aber herzliche Menschen machen mir die Tür auf und helfen beim Aufbauen vom Hintergrund, Wegräumen von Wohnzimmertisch und Stühlen. Das Licht ist super – zwar gehen die Fenster nach Osten, aber die Häuserfront gegebenüber wirft Schatten, weswegen die Sonne nicht direkt ins Zimmer prasselt. Ideal. Ida ist ähnlich müde wie Mama und Papa. Ein für mich gewohntes Bild. Für die wenigsten ist das erste Baby einfach, alles ist neu, andere Abläufe, stillen ja aber wie…

Das ist Ida.

Baby Martha 10Mittlerweile ist sie eine große Schwester. Hat eine eigene Meinung, wirbelt durch die Wohnung, will etwas trinken, hat aber jetzt keinen Hunger, sieht sich gern Bücher an. Wimmelbücher. Und kümmert sich wirklich rührend um Martha – Geschwister eben. Martha ist nun schon fast so als wie Ida damals beim ersten Fotoshooting. Ich denke sie ist kurz vor einem Wachstumsschub. Sie gähnt viel, trinkt viel…

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Und ja beim zweiten Kind ist alles anders. Bei den meisten Familien hat sich alles viel schneller eingespielt, die Schlafrhythmen passen besser (wenn die Kleinen nicht gerade die Nacht zum Tag machen und anders herum), das Geschwisterkind kann schon ein bisschen mithelfen. Die Abläufe mit einem fast Zweijährigen sind so routiniert, dass das Baby tatsächlich ganz gut mit rein passt.

Geschwister sind schon eine ganz tolle Sache. Aber wie waren eure Erfahrungen? War es mit dem zweiten Kind wirklich weniger anstrengend?

Und hier noch ein Paar Erinnerungen von 2014:Baby Martha 11Baby Martha 12Baby Martha 13Baby Martha 14