Wintererinnerungen und dokumentarische Familienfotografie

Der Winter liegt in den letzten Zügen – deswegen möchte ich ihn würdig verabschieden. So tolle Wintertage sind für Familienfotoshootings wunderbar – Schneemann bauen, Schlitten fahren, Schneeballschlachten. Aber für 1,5 oder 2 Stunden Fotoshooting ist es zu kalt, vor allem für kleine Kinder. Eine ganz wunderbare Ergänzung ist dafür die:

Dokumentarische Familienfotografie

Der Begriff ist etwas sperrig, aber mittlerweile so gebräuchlich, dass ich ihn an dieser Stelle gern übernehme. Die dokumentarische Familienfotografie grenzt sich von der klassischen/Lifestyle-Fotografie insofern ab, dass ich als Fotograf nur beobachte und nicht eingreife oder arrangiere. Tatsächlich haben sich zwei gestellte Bilder in diese Reportage hereingemogelt, aber allgemein war ich Gast. Ich habe mit gefrühstückt, gespielt, geschwatzt und nebenbei Fotos gemacht. Da wir mit dem Frühstück begonnen haben, war ich nach 5 Minuten ein Teil der Familie und es ist gar nicht mehr aufgefallen, dass ich fotografiert habe. So entstehen viele Alltagsmotive voller Emotionen, Harmonie, typischer Situationen und viel Lachen und Miteinander.

Homestory

Der Begriff Homestory sagt im übrigen nichts darüber aus, ob die Fotos unter Anleitung entstehen oder ob der Fotograf nur als Beobachter dabei ist. Er zeigt nur, dass die Bilder bei euch zu Hause entstehen und nicht in der Natur oder im Studio. Es ist wichtig, sich bei der Buchung über die Unterschiede der Begrifflichkeiten auszutauschen, damit kein falsches Bild entsteht.

Viele Familien entscheiden sich mittlerweile für eine Mischung aus beidem. Sie wünschen sich eine kleine Dokumentation, damit das Fotoshooting entspannt starten kann und sich alle an die ungewohnte Situation gewöhnen können. Ein paar angeleitete Familienbilder geben dem Ganzen aber noch das i-Tüpfelchen, um beispielsweise zu garantieren, dass es mal ein Bild von allen Familienmitgliedern gibt. Denn bei einer reinen Reportage sind selten alle beteiligten Personen im Bild.